Yogastellungen (asanas) wirken auf unseren gesamten Körper. Sie entwickeln auf sanfte Art Muskelstärke, Flexibilität und Körperbewusstsein. Die inneren Organe werden besser durchblutet, der Stoffwechsel wird angeregt, der gesamte Energiefluss des Körpers positiv verändert.
Atemübungen (pranayama): Durch körperliche
und seelische Anspannung wird der natürliche Atemrhythmus flacher, wir erhalten
zu wenig Sauerstoff und ermüden leicht. Spezielle Atemübungen führen zu freier,
bewusster und tiefer Atmung. Durch eine optimale Versorgung mit Sauerstoff
wirken sie belebend und ausgleichend auf Körper und Geist. Ganz gezielt können
wir lernen, den Körper mit der notwendigen Energie (prana) zu versorgen.
Entspannungsübungen lösen Stress, (Ver-)Spannungen und Blockaden, stärken das Nervensystem und lassen den ganzen Organismus zur Ruhe kommen. Durch körperliches und geistiges Loslassen tanken wir Kraft für den Alltag.
Meditation verhilft uns dazu unsere Mitte noch stärker zu spüren und achtsamer mit uns und unserer Umwelt umzugehen. Durch die Ruhe und den inneren Frieden, die wir in der Meditation erfahren, können wir angespannte Situationen in unserem Alltag leichter und gelassener meistern. Letztendlich lernen wir, unser Selbst zu erkennen.
Hatha-Yoga heißt nicht explizit, sich bis zur Unkenntlichkeit zu verknoten! Durch die Kombination aller oben genannten Teile verstärken wir das Bewusstsein für Körper, Geist und Seele, fördern Konzentration und Leistungsfähigkeit, verbessern Lebensfreude und Kondition. Neben dem rein körperlichen, lernen wir auch, unser seelisches Empfinden besser wahrzunehmen. Wir schaffen eine Verbindung, eine Einheit aller Energien und verschiedener Körperebenen (auch feinstofflich) in uns und geben uns die Möglichkeit eines besseren Energieflusses.
Wenn es an der Zeit ist und wir bereit und offen dafür sind, ist durch die einzelnen Übungsaspekte auch die spirituelle Entwicklung deutlich leichter. Sein Selbst zu erkennen, ist ja das eigentliche Ziel des Yoga.
Hierfür gibt es auch entsprechende Abstufungen im Unterricht. Eben für Anfänger, die erst einmal die Basis kennen lernen müssen und dann weiterführend für diejenigen, für die der Weg offen stehen muss, für den sie sich entscheiden möchten.
Lass dich ein auf den Weg, der auf dich wartet.